Finanzkompetenz entwickeln

 mit den Erfahrungen von Beate und Uwe Sander

Neuauflage des Buches "Stock Picking mit Nebenwerten" 

Ein Klassiker von Beate wurde nun neu aufgelegt. Einige Zeit ist seit der ersten Auflage vergangen, aber die Strategie des Erfolges von Beate blieb weitgehend  unverändert. Hier zeigt sich wieder die Standhaftigkeit und die Willensstärke der Börsen-Oma - eine wichtige Grundlage für den Börsenerfolg.

Beate Sander fischte ihre Aktienperlen meist abseits von verheißungsvollen Empfehlungen nach eigenen, umfangreichen Recherchen aus.  Neben den Nebenwerten verstand sie es auch sehr gut, Value-Aktien großer Unternehmen im Depot aufzustocken, sobald diese aus ihrer Sicht unterbewertet waren, z. B. durch "kollektive Abstrafung" ganzer Branchen in Krisenzeiten oder in Korrekturphasen.


Was ich weiß und was ich nicht wissen kann 

Schon vor über 2000 Jahren kam Sokrates zu der kühnen und wenig verbreiteten Überzeugung: "Ich weiß, dass ich nichts weiß!". Wenn ich nun die vielen Ratschläge, die Warnungen und die verlockenden Meldungen von Aktien, die angeblich das neue Tesla, das neue Amazon, das neue Facebook werden sollen, dann wünschte ich mir oft auch etwas mehr Ehrlichkeit und Zurückhaltung - ganz im Sinne Sokrates.

Umgekehrt heißt dies aber nicht, dass man gar nichts über die Entwicklungen an den Börsen herausfinden könnte und keinerlei Anhaltspunkt für künftige Trends ableiten könne. Es ist nur wichtig, sich der Begrenztheit der Aussagen bewusst zu sein, ähnlich wie bei Wettervorhersagen, die über 2 Wochen hinausgehen.

Für mich steht daher das Erkennen von "Mustern" im Vordergrund, ähnlich wie es Beate Sander bei der von ihr entwickelten Hoch-Tief-Mut-Strategie vorgelebt hat.

Das Erkennen solcher Muster fördert dann das Durchhalten in Abschwung-Phasen, die Zurückhaltung vor häufigen Depotbewegungen, das kritische Hinterfragen angeblicher "Spitzen"-Aktien und die Analyse der eigenen Anlageerfolge.

So habe ich bewusst neu eingekaufte Aktien in ein separates Depot gelegt - und kann die Wertentwicklung jederzeit mit dem Bestandsdepot vergleichen. Beide Depots haben zuletzt ähnlich gut performt, wobei zur Wahrheit auch gehört, dass nicht alle meine Neueinkäufe im Gewinnbereich sind, was auch bei Beate Sander nicht der Fall war. Entscheidend ist und bleibt die Gesamtperformance.

Das Erkennen von Mustern bedeutet dabei, aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen, auch wenn solche Muster mitunter komplex sind. So lässt sich aus der guten Performance vergangener Jahre nur bedingt eine Aussage für die Zukunft erzielen. Ähnlich verhält es sich mit der Chartanalyse und der Frage, in wie weit die Fundamentaldaten eines Unternehmens bereits im Kurs eingepreist sind.

Man braucht also beides für einen langfristigen Vermögensaufbau: fachliches Wissen und das Wissen um die Begrenztheit aller Vorhersagen!

Und was ist die Konsequenz aus diesen Überlegungen? In erster Linie ist es ein Plädoyer für eine gute und breite Streuung im Depot - wieder einmal!


nordamerikanische Bahn-Aktien - ein Geheimtipp?

Vor rund 200 Jahren begann der Ausbau des nordamerikanischen Eisenbahnnetzes. Finanziert wurden die für damalige Zeiten gigantischen Projekte auch durch die Ausgabe von Aktien. Danach spielte die Bahn zumindest in den USA weder bei der Personenbeförderung noch im Güterverkehr eine wichtige Rolle. Und von den vielen Bahngesellschaften blieben nur noch wenige übrig.

Seit einigen Jahren zeichnet sich jedoch eine neue Dynamik ab. China setzte inzwischen stark auf die Bahn und baute die sogenannte neue Seidenstraße aus, in dem es eine Bahnverbindung von der chinesischen  Pazifikküste bis nach Duisburg schuf. Derzeit werden zwar nur 2 % der chinesischen Güter mit der Bahn  transportiert, aber es wird mit einer Vervierfachung in den nächsten 10 Jahren gerechnet (vgl. Arte: "Die Bahn - Verkehrsmittel der Zukunft"). Die internationalen Verbindungen vernetzen dabei die Container aus dem Bahnverkehr mit denen von Frachtschiffen.

Nun müssen auch die USA Lösungen finden, um CO-2 einzusparen. Beim Personenverkehr macht die Bahn nur ca. 1 % aus (PKW: 80 %, Flugverkehr: 17 %). Beim Güterverkehr sieht es allerdings schon etwas anders aus. Dort stieg der Marktanteil der Bahn auf ca. 40% und er ist damit gut doppelt so hoch wie in Deutschland.

In meinem Depot spielen die Aktien nordamerikanischer Eisenbahngesellschaften eine wichtige Rolle. Zum einen sind die meisten Bahngesellschaften bereits profitabel (allen voran die Union Pacific mit einem Börsenwert von ca. 110 Mrd. US-$), zum anderen waren die Kursschwankungen nicht so ausgeprägt wie in anderen Bereichen.

Zuletzt sorgte die Übernahme der Kansas City Southern für Schlagzeilen. Die Canadian Pacific Railway (CP) hatte eine Übernahme geplant, das Gebot wurde dann jedoch vom Konkurrenten, der Canadian National Railway (CN) übertrumpft.  Falls es kartellrechtlich keine Einwände gegen die Übernahme gibt, bekommt die CN damit ein Streckennetz, das von Kanada bis nach Mexiko reicht und künftig eine wichtige Rolle spielen wird, so wie die anderen verbliebenen Eisenbahngesellschaften in Nordamerika auch. Das führte vorübergehend zu höheren Kursausschlägen, mittelfristig sehe ich sowohl bei der Union Pacific als auch bei der CP und CN weiter Potential.

Aus Anlegersicht interessant sind darüber hinaus auch die Unternehmen CSX und die Schaltbau Holding. Die Schaltbau Holding gilt als führender Hersteller verschiedener Systeme im Bereich der Verkehrstechnik. Die Kursentwicklung ist vielversprechend, allerdings halte ich diese Aktie für vergleichsweise riskant.

Die CSX Corp. bietet schienengebundene Transportdienstleistungen in den USA an. Sie hat Zugang zu zahlreichen Hafenterminals. Mit der Mischung aus den Bereichen Eisenbahn- und Containerschiffverkehr hat CSX eine immense Marktmacht. Wie auch bei vielen der nordamerikanischen Eisenbahngesellschaften stimmt hier meiner Einschätzung nach die Balance aus Profitabilität, Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit. 



Gewinn-Mitnahmen durch Teilverkäufe

Wann ist der Zeitpunkt reif, um die Ernte einzufahren? Vor allem Anfänger machen hier den Fehler, Aktien zu schnell komplett zu verkaufen, obwohl es nur einen kleinen Gewinn zu realisieren gibt. Das ist langfristig gesehen genau so nachteilig wie panik-artige Komplett-Verkäufe nach Kursrückgängen.

Wartet man hingegen zu lange ab, bleibt von den Höchstständen oft nichts oder nicht mehr viel übrig - so wie es vielen Kleinalegern mit Wasserstoff-Aktien ging. Die Frage ob verkaufen - oder ob nicht - stellt sich für mich meist anders. Nämlich so:  Wie viele Aktien verkaufe ich wann?

Beate Sander hatte hier einen extrem langen Atem. Sie dachte über Teilverkäufe meist erst nach, wenn der Wertzuwachs bereits 100 % überschritten hat. Diese 100%-Grenze darf allerdings keinen Automatismus auslösen, ich bin ja zum Glück kein Automat und auch kein Robo-Advisor! Die anvisierten Teilverkäufe sind auch der Hauptgrund dafür, Aktien nie unter 1000 € zu ordern. Selbst bei Neobrokern wären die Trading-Gebühren (durch den Spread) zu hoch, um diese Teilverkauf-Stategie bei kleinen eingesetzten Beträgen sinnvoll umsetzen zu können!

Im Mai gab es nun einige Aktien im Depot, die seit dem Kauf fast 100% oder sogar etwas mehr zulegen konnten. Einige davon bleiben als Rennpferde unangetastet (wie z. B. Amazon oder Samsung), bei anderen sicherte ich jedoch durch Teilverkäufe einen Gewinn ab, dabei reicht es in der Regel, den ursprünglich investierten Betrag herauszunehmen. Das versetzt mich als Aktionär in die angenehme Rolle, bei diesen Titeln gar nicht mehr richtig "verlieren" zu können und bei weiteren Kursschwankungen extrem gelassen bleiben zu können - ohne mich bei weiteren Kurssteigerungen über den TVK (Teilverkauf) ärgern zu müssen. Ich habe den Titel ja immer noch im Depot - und zwar in ähnlicher Verteilung wie zum Kaufzeitpunkt. Durch Teilverkäufe bringe ich das Depot auch besser in die Balance. Meine letzten Teilverkäufe betrafen vor allem Tech-Werte sowie Aktien, die besonders von aktuellen Entwicklungen profitieren, darunter z. B. auch sogenannte "Corona-Gewinner". Ohne Teilverkäufe wäre eine Unwucht entstanden, der Tech-Anteil und der Growth-Anteil wären zu groß geworden - und das Depot damit besonders anfällig für plötzliche hohe Verluste.

Und wohin mit dem Cash??? Einen kleinen Teil nutze ich derzeit - wie bereits berichtet - als Rücklage für Zukäufe bei eventuell künftigen Kursrücksetzern. Der größere Teil hingegen landet abermals in Value-Werten, die im letzten Jahr noch nicht so eine wichtige Rolle gespielt haben. Inzwischen sind es zunehmend die vermeintlich unattraktiven Aktien (wie z. B. die von der Deutschen Post, Volkswagen oder Barclays), die dem Depot neben Dividenden auch gute Kurszuwächse bescheren.

Mehr dazu auch im Biallo.de-Interview Anfang Juni und ab dem 31. August 2021 auch auf dem Youtube-Kanal hoch-tief-mut.de / 1world2invest


Wie reagiert das Beate-Sander-Depot auf den Tech-Rücksetzer?

IMPFSTOFF-AKTIEN

Während es in den Vormonaten meist sehr rund lief, waren es im April 2021 vor allem die Impfstoff-Aktien, die für einen weiteren Wertanstieg sorgten. Im Mai gab es nun auch dort eine Korrektur.

WASSERSTOFF

Bei Wasserstoff-Aktien habe ich bereits im Januar 2021 die Hälfte der Aktien gemäß der Hoch-Tief-Mut-Strategie verkauft, um einen Teil der Gewinne abzusichern. Dies habe ich im März und April im kleineren Stil auch bei Corona-Gewinnern und IT-Aktien gemacht, wenn diese über 100 % im Plus waren. Anfang Mai konnte ich so auch bei einer der Impfstoff-Aktien (Biontech) einen Gewinn durch einen Teilverkauf realisieren und ich blieb dennoch über dem anfangs investierten Betrag.

VALUE-AKTIEN

Den Abfluss aus dem Depot nutze ich zur Erhöhung der Cash-Quote und ich reinvestierte den anderen Teil in den letzten Monaten in Value-Werte wie Linde, Barclays, VW, Union Pacific, AXA und Deutsche Post. All diese Aktien sind zwar zunächst weniger spannend, sorgen in Zeiten zunehmender Unruhe und Hektik aber für eine gewisse Beruhigung und passen gut zur langfristigen Anlagestrategie.

CHINA

Die chinesischen Aktien bleiben alle auf "Hold", da warte ich gerne und geduldig ab, bis die Stärke der Unternehmen auch wieder auf den Kurs abfärbt.

ROHSTOFFE

Im Mai 2021 waren es bislang vor allem die Rohstoff-Aktien, die sich gut entwickelt haben. Eigentlich stehe ich diesen Aktien wie BHP, Rio Tinto, Agnico Eagle Mines und Barrick Gold eher kritisch gegenüber. Zumindest BHP stellt sich in seiner Internetpräsenz inzwischen dem Thema Nachhaltigkeit. Und in der Tat hat der Rohstoff-Abbau wie so vieles zwei Seiten: Einerseits werden Rohstoffe gerade auch für den Umbau der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit benötigt, andererseits geht es beim Abbau in den Minen oft alles andere als umwelt- und sozial verträglich zu.


Sell in may?

Am letzten Handelstag des April 2021 gerieten viele Kurse ordentlich unter Druck. Nicht wenige der abgestraften Unternehmen vermeldeten dabei gute Quartalszahlen. Bei vielen Unternehmen fand sich erst beim genauen Hinsehen ein Haar in der Suppe: "Mögliche Kostensteigerungen 2021 bei Barclays zum Beispiel. Dies reichte aus, um den Kurs mächtig nach unten zu korrigieren trotz der ansonsten guten Bilanzen" und bei BYD stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr stark an, im Vergleich zum vorigen Quartal entsprach er allerdings nicht den Erwartungen der Anleger - und auch hier setzte sich der Kursrückgang fort.

Nun wird Kleinanleger/innen teilweise empfohlen, sich von solchen Werten zu trennen. Das werde ich bestimmt nicht tun! So lange es sich um Unternehmen handelt, die langfristig am Markt gute Perspektiven haben, denke ich da schon eher über einen Zukauf nach, was mir allerdings auch nur dann sinnvoll erscheint, wenn das Depot genügend diversifiziert ist.

Wer meine Mutter nicht mehr kennen lernen durfte, dem sei nochmal nachdrücklich gesagt, dass man sich als Kleinanleger am ehesten mit einer Langfrist-Strategie am Markt behaupten kann. Dies wird psychologisch enorm erschwert in einem Umfeld, das auf immer mehr Tempo getaktet ist. Zudem erhöht die ständige Sichtbarkeit aller Kursverläufe auf dem Smartphone verbunden mit niederschwelligen Verkaufsmöglichkeiten zu niedrigeren Preisen den Verkaufsdruck. Diesem Druck widersetze ich mich gerne. Hier bin ich sehr dankbar dafür, dass ich die Kursentwicklungen schon sehr lange (seit 2001) verfolgen konnte, um nun über einen Schutzpanzer zu verfügen, der diesen Druck abwehrt.

In einem stark diversifizierten Depot fallen einzelne Kursschwankungen ohnehin nicht sehr ins Gewicht. Die beiden Grundpfeiler Langfristigkeit und Diversifizierung gehören unbedingt zusammen! Und auf das gesamte Depot geschaut, lief auch der April insgesamt gut und wurde mit Dividenden gekrönt, die ich reinvestieren konnte.

Bei kleineren Anlagesummen eignen sich ETFs zu einer breiten Streuung, bei einem größeren Depot weitet sich mein Blick neben Aktien und ETFs auch auf andere Asset-Klassen, von denen ich ein paar aus meinem Depot anführen will:

REITs = real estate investment trusts: Hier lassen sich gute Dividenden erzielen, z. B. mit Gewerbeimmobilien.

Rohstoffe (z. B. Lithium, Kupfer, Holz, Recyling) vorausgesetzt, dass ein umweltverträglicher und menschenwürdiger Minenbetrieb sichergestellt werden kann, was derzeit in Kanada oder Australien in der Regel eher der Fall ist als in Südamerika oder Teilen Afrikas.

Krypto-Assets:  Kryptos zählen zu den besonders riskanten Anlagemöglichkeiten. UPDATE 19.05.2021: Die letzten Tagen haben gezeigt: Ein Tweet von Elon Musk reicht aus, um die ganze Krypto-Szene in Aufruhr zu versetzen...


zu Gast bei der Börsen-Show von aktienlust

Am 22.04.2021 durfte ich bei der Bösen-Show von aktienlust meine sieben aktuellen "Lieblings-Aktien" sowie das neue Buch vorstellen.


Warum sind ETFs meist besser als Aktienfonds?

Einerseits verzeichnen Dax und DOW neue Höchststände, andererseits haben viele Tech-Aktien zuletzt deutlich nachgegeben. In Zeiten hoher Kursschwankungen zeigt sich, wie wichtig es ist, ein gut ausbalanciertes Depot zu pflegen. Damit die Tech-Aktien nicht zu stark überrepräsentiert werden, habe ich mich in diesem Bereich seit Dezember zu Teilverkäufen entschieden.

ETFs können dabei helfen, auch in neue Bereiche und Regionen zu gelangen. So stockte ich den Bereich Cyber Security mit dem ETF Digital Security USD (WKN A2JMGE, TER 0,4%, 1-Jahres-Performance 17.03.2021: +62 %) auf.

Um einen ersten Fuß in den indischen Markt zu bekommen, halte ich den ETF Lyxor UCITS ETF MSCI India C, der 85% der Marktkapitalisierung Indiens abbildet (WKN LYX0BA,TER: 0,85%, 1-Jahres-Performance 17.03.2021: +60 %).

Bekannter ist der letzte ETF, den ich heute aus meinem Depot vorstellen möchte, nämlich der Xtrackers MSCI EM TRN Index UCITS (WKN DBX1EM; TER: 0,49 %, 1-Jahres-Performance 17.03.2021: +51%) In diesem ETF sind asiatische Länder bewusst überrepräsentiert, daneben aber auch Länder wie Brasilien und Südafrika aus nahezu allen Branchen vertreten.

Die genaue Zusammensetzung der jeweiligen ETFs werden im Internet transparent veröffentlicht. Die Kosten sind deutlich geringer als die von Aktienfonds. Auch der oft hohe Ausgabeaufschlag von bis zu 5% entfällt. Die Performance vieler ETFs ist erstaunlicherweise in der deutlichen Mehrzahl der Fälle auch besser als bei den aktiv gemanagten Fonds. Liegt das vielleicht daran, dass manche Fondsmanager Trends nur hinterherlaufen, anstelle mutig und mitunter auch gegen den bereits gelaufenen Markttrend zu investieren? Beate Sander hatte den Markt mit ihrer mutigen Art fast immer geschlagen – und ich werde nun auch mein Bestes geben, um diese Tradition fortzusetzen, greife aber an der ein und anderen Stelle gerne auch auf ETFs zurück.


 

Angst vor dem Crash?

"Cool bleiben und nicht in Angst und Panik die Aktien auf dem Markt werfen! Beherzt die Chancen nutzen: Ein Crash ist gut für Leute mit Mut!"

Diese Empfehlungen gab Beate Sander vor fast genau einem Jahr, nachdem die Aktienkurse um über 20 Prozent runtergingen. In der Folgezeit starteten viele Jungaktionär*innen voll durch und erlebten gleich im ersten Börsenjahr satte Gewinne. Dass dies kein Dauerzustand bleiben kann, ist jedem klar, der etwas vom Finanzsektor versteht. Dass der DAX, der die 14000er Marke noch nicht nachhaltig durchbrechen konnte, bald sogar unter die 13000er-Marke abrutschen kann, halte ich für durchaus möglich. Genauso bin ich aber auch davon überzeugt, dass er in absehbarer Zeit  wieder in Richtung 15000 kommen wird. Diese Entwicklungen lassen sich auch auf viele anderen Indizes übertragen. Es ist alles eine Frage des Betrachtungszeitraumes. Langzeitanleger*innen wie ich wissen, wie falsch es jetzt sein kann, alle Aktien und ETFs auf dem Markt zu werfen. Wer mit Krisenzeiten noch keine Erfahrungen sammeln konnte (musste), wird es zunächst schwer ertragen können, dass Teile des Kapitals vernichtet zu sein scheinen. Dabei sind die Unternehmensanteile auch in Verlustphasen immer noch dieselben wie vor dem Kursrückgang - und realisiert werden Verluste erst durch den Verkauf! Anstatt dann vorschnell zu verkaufen sollte man besser in Betracht ziehen, die günstigen Kurse zum Zukauf zu nutzen, sofern dies über Umschichtungen und niemals kreditfinanziert möglich ist.



Das größte Risiko besteht darin, gar nicht investiert zu sein!

Gut, wer jetzt schon investiert ist. Aber sollte man jetzt noch neu einsteigen und Geld in Aktien und ETFs anlegen?

Langfristig gesehen führt an Aktien und ETFs kein Weg vorbei, wenn man mit seiner Geldanlage eine Rendite erzielen will. Allzeithoch heißt nicht, dass ein Kurssturz unmittelbar bevor steht. So haben beispielsweise viele Value-Aktien noch immer nicht das Niveau erreicht, das sie vor der Corona-Krise inne hatten. Für Neustarter ist die Anlage in solche Werte daher eine weniger riskante Möglichkeit, jetzt noch einzusteigen und nebenbei auch noch Dividenden zu kassieren, auch wenn solche Aktien großer Unternehmen z. B. von Versicherungen und Rückversicherungen nicht so spannend sind und nur ein überschaubares Wachstumspotenzial bieten. Bei der Suche nach spannenderen Aktien empfehle ich noch immer den Blick auf China zu richten.


STRIVE MAGAZINE 01/21: "Bis zum letzten Atemzug" - Bericht über Beate Sander

In diesem Interview mit Frau Jürs - es war wohl das allerletzte in ihrem Leben - blickt Beate nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorne und sie zeigt, wie sehr sich ihre antizyklische Anlage-Strategie auch im Corona-Jahr wieder bewährt hatte.



Interviews, Podcasts, Videomitschnitte


"Beate Sander Depot: Uwe Sander kauft neue Aktien"

https://www.youtube.com/watch?v=Rqj8FA5mSgs 


"Die besten Aktien findet man nicht im DAX" - Interview auf biallo.de

https://www.youtube.com/watch?v=Syv91v0jTBM


"Börsen-Oma" verrät ihr Erfolgsgeheimnis / Börse Stuttgart

https://www.youtube.com/watch?v=t5HXwhAg-T0


BILDplus vom 18.01.2021 "Börsen-Oma Beate Sander"

https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/boersen-oma-beate-sander-wie-sie-aus-fast-nichts-3-millionen-euro-machte-bild-do-73551336.bild.html


Börsenmillionärin blickt auf ihr Leben zurück | Beate Sander | SWR1 Leute

https://www.youtube.com/watch?v=T6I_ndk1_ac




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Quelle:

https://www.e-recht24.de